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16. Wasserburger Theatertage und 38. Bayerische Theatertage

Wir wurden ausgezeichnet!!!!! Preis für die beste Darstellung für Lucca Züchner in “Kitzeleien — der Tanz der Wut” und Preis für die Inszenierung für die Kulturbühne Spagat mit Thorsten Krohn der Wasserburger Theatertage und Publikumspreis der Bayerischen Theatertage, die im Juni in Bamberg stattfanden.

Hier ein Auszug aus dem Newsletter des Theater Wasserburg: “Sowohl die Jury als auch das Publikum war vom Hocker: mit Standing Ovations´feierten die Theatertage-Besucher Lucca Züchner für ihr Solo. Das Gremium befand ihre Gesamtleistung einhellig für auszeichnungswürdig: Lucca Züchner bekommt den Darstellerpreis 2022 für ihre außergewöhnliche Leistung in „Kitzeleien – Der Tanz der Wut”. Das Preisgeld in Höhe von 1.500,- Euro stellt der Landkreis Rosenheim. Die Schauspielerin nahm die Zuschauer in dem Stück von Andréa Bescond mit in die Geschichte von Odette, die nach einem Missbrauch als Kind völlig verloren, rat- und hilflos zwischen all den narzisstischen oder aus sonstigen Gründen ignoranten Bezugspersonen um sie herum droht verloren zu gehen und sich verwundert bemüht, das zur Sprache zu bringen, was ihr widerfahren ist. So tanzt sie sich verzweifelt, irritiert und wütend durch ihr Leben und erinnert sich im Rückblick an die seltsamsten und merkwürdigsten Momente all dieser Stationen – auch in ihrer ganzen Situationskomik. Die fulminante Erzählhaltung von Lucca Züchner, die sich ganz alleine auf einer emotionalen Achterbahnfahrt durch all diese Begegnungen befindet und die leere Bühne in entsprechende Begegnungsräume vom Tanzsaal bis zur Therapiepraxis verwandelt, befand die Jury für umwerfend: es sei eine Höchstleistung an Konzentration, Imagination und Präzision.

Auch für die Kulturbühne Spagat und den Regisseur Thorsten Krohn gab es ob dieser Kriterien einen Preis dazu – für die Inszenierung, die von Jury wie Publikum als höchstwertig ausgefertigtes Gesamtpaket anerkannt wurde.

Heiko Dietz vom “theater und so fort”, der sich mit Krohn den Inszenierungspreis teilt, hat sich ebenfalls einer individuellen Lebensgeschichte angenommen: der von Nick Yarris. 22 Jahre hat er im Todestrakt verbracht. Aus seinen Erzählungen erarbeitete der Leiter des Theater … und so fort eine Bühnenfassung und setzte sich allein auf einen Stuhl, um von dort aus die Lebenserinnerungen des zu unrecht Verurteilten – in Begleitung der Sounds und der angedeuteten Figuren von Musiker Tobias Bosse – für alle erlebbar, teilbar, fühlbar zu machen. Seine Form der Berichterstattung raubte nicht nur der Jury die Spucke ob des Kopfkinos, das er loszutreten vermochte. Auch beim Publikum landete Heiko Dietz weit vorn.”

Wir danken den Teams des E.T.A. Hoffmann Theaters Bamberg und des Theater Wasserburg, sowie dem Publikum für den großartigen Empfang!!